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Screenshot: klak.org

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Christlich-jüdischer Dialog

Eminent spaltend

An die "dunklen Schatten des Reformators" Martin Luther und die teils "eminent spaltende Wirkung" der Reformation erinnert die Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK). Sie tut das in ihrem "KLAK-Zwischenruf auf dem Weg zu einer reformatorischen Theologie im christlich-jüdischen Dialog" anlässlich des Reformationsjubiläums.

Der Zwischenruf ist in sieben Punkte gegliedert. Im zweiten Punkt "Vom dunklen Schatten des Reformators" heißt es u.a. über Luther: "In den Psalmen fand er seine reformatorischen Grundgedanken wieder - dem real lebenden Volk der Psalmen konnte er aber zu keiner Zeit einen theologischen Wert zuschreiben." Über jüdische Glaubenswelt habe der Reformator nur "Halbwissen aus zweiter Hand" gehabt. Ein Synagogenbesuch hätte "dem Prediger der unverdienten Gnade Gottes die antijüdische Binde von den Augen" nehmen können. Der Zwischenruf bekräftigt die Kundgebung der EKD-Synode "Martin Luther und die Juden" (2015).

neu / 2. September 2016


„Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“