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Weite wirkt

Kultur in der Natur: Orgel Open Air in Wuppertal

Ein Samstagabend im Frühsommer. Draußen im Park. Johann Sebastian Bach. Zeitgenössischer Jazz. Weltmusik. Diese Kombination wird beim „Orgel Open Air“ geboten, dem Benefizkonzert im Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal am 28. Mai, 15 bis 21 Uhr, im Rahmen des Themenjahrs „Weite wirkt – Reformation und die Eine Welt“. 

Culture goes Nature: Inmitten des Skulpturenparks, in dem derzeit Werke von Henry Moore gezeigt werden, und unter freiem Himmel treten international renommierte Künstlerinnen und Künstler auf. Der Benefit geht an das Brot-für-die-Welt-Projekt „Gitarren statt Gewehre“ für ehemalige Kindersoldaten in der Demokratischen Republik Kongo. In dem Ausbildungszentrum erlernen die jungen Menschen den Bau von Musikinstrumenten.

Riesen-Umzug einer Kirchenorgel, Pfeifenwald unter Bäumen? So nun doch nicht: Die Initiatoren werden elektronische Orgeln auf die Bühne im Park wuchten, darunter eine Gloria Concerto 355CC, ein Mercedes unter den elektronischen Orgeln, wie Erhard Ufermann versichert, der Wuppertaler Theologe und Musiker ist Initiator des Orgel Open Air.

Er freut sich mächtig, dass Musikerinnen und Musiker der Champions League beim Orgel Open Air auftreten werden: Echo-Preisträgerin Iveta Apkalna (Lettland, Orgel) und Barbara Dennerlein (München, Hammond-Orgel), die WDR-Big-Band-Mitglieder Frank Chastenier (Hammond-Orgel) und Carolina Strassmayer (Saxophon), Thomas Stabenow (Bass) und Drori Mondlack (News York, Drums). Aus der Region sind beteiligt: Wolfgang Kläsener, Jens Peter Enk, Prof. Matthias Nagel und Andre Enthöfer.

Sollte es regnen, wird das Orgel Open Air in der Immanuelskirche stattfinden. 

ekir.de / neu / 27. April 2016


„Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“